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So schützen Sie Ihre Backups vor Ransomware-Angriffen

So schützen Sie Ihre Backups vor Ransomware-Angriffen

März 18
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier.

Ransomware ist zur größten Bedrohung im Bereich Datensicherheit geworden. Angesichts der steigenden Häufigkeit von Angriffen und immer raffinierterer Software werden Disaster Recovery-Lösungen, die speziell für Ransomware entwickelt wurden, im Jahr 2020 von entscheidender Bedeutung sein.

Wenn Sie jetzt in verlässliche Backups investieren, dann ist das schon einmal ein guter Anfang. Aber vielen Organisationen ist noch nicht bewusst, dass auch Backups vor Ransomware-Angriffen geschützt werden müssen. Während die Backups einen wichtigen Bestandteil des Datensicherungsprozesses in jedem Unternehmen darstellen, sind auch sie nicht gegen Hackerangriffe geschützt. Indem sie die Backup-Sicherheit in einen umfassenden Datensicherungsplan einbauen, können Unternehmen einen kohärenteren Disaster-Recovery-Prozess implementieren, der den bestmöglichen Schutz vor Ransomware gewährleistet.

Die Sicherheitsrisiken bei Backups

Allein in 2018 und 2019 sind Ransomware-Angriffe um 365 Prozent angestiegen. Und selbst mit der besten Endpunkt-Datensicherungssoftware sind die Organisationen immer noch einem Risiko ausgesetzt. Sophos geht davon aus, dass 2018 etwa 77 Prozent der Organisationen, die einem Ransomware-Angriff zum Opfer gefallen sind, aktualisierte Endpunkt-Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet hatten, als sie angegriffen wurden. Backup- und Datenwiederherstellungsprozesse sind unerlässlich, um den Schutz vor Ransomware-Angriffen zu verbessern.

Fortschrittliche Ransomware-Angriffe zielen jedoch darauf ab, Backups zu verschlüsseln. Vorbeugung ist die erste Maßnahme im Kampf gegen die Cyberkriminalität und sich über aktuelle Ransomware-Trends zu informieren kann den Unternehmen dabei helfen, eventuellen Angriffen vorzubeugen.

Ransomware-Taktiken im Auge behalten

Die Technologien und Methoden der Ransomware werden immer ausgeklügelter. Immer, wenn die Branche die bösartigsten Taktiken gerade im Griff zu haben scheint, finden die Hacker neue Mittel und Wege, um wichtige Daten zu blockieren. Es gibt Myriaden von Möglichkeiten für die Ransomware, um die Dateninfrastruktur zu infiltrieren, darunter auch E-Mails mit infizierten Anhängen, Sicherheitslücken in der Software und Schwachstellen beim Remote Desktop Protokoll.

Ransomware verbreitet sich netzwerkübergreifend auf andere Computer und zugeordnete Laufwerke. Sie kann potenziell auch auf Backups übergreifen, die beschreibbar sind, wie z. B. ein NAS oder ein USB-Laufwerk. Daher empfiehlt sich ein mehrschichtiger Ansatz für die Datensicherheit.

Backups lokal und standortunabhängig speichern

Lokale Backups vor Ort sind wegen ihrer Geschwindigkeit, Effizienz und Zugänglichkeit wichtig, wenn sie für eine Wiederherstellung benötigt werden. Aber die beste Datensicherungsstrategie basiert auf einer Kombination von lokalen und Offsite-Backups. Offsite-Backups können vom Unternehmensnetzwerk getrennt verwaltet werden. Cloudbasierte Backups sind eine hervorragende Offsite-Option.

Als Best Practice empfehlen wir die 3-2-2-Backupregel. Für einen sicheren Schutz vor Ransomware sollte ein Unternehmen immer drei Kopien seiner Daten auf mindestens zwei verschiedenen Datenträgern und mindestens eine Offsite-Version, vorzugsweise jedoch zwei, aufbewahren.

Replizieren Sie Backups in die Cloud, wo sie nicht von Ransomware betroffen sind. Möchten Sie weitere Informationen erhalten?