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Einführung in die Verwaltung von E-Mail-Kampagnen für MSPs und Backup-Händler: Teil 1

Einführung in die Verwaltung von E-Mail-Kampagnen für MSPs und Backup-Händler: Teil 1

Februar 7
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier

E-Mail bietet eine wunderbare Möglichkeit, mit Interessenten zu kommunizieren. Per E-Mail können Sie ein Gespräch nach einem Erstkontakt fortsetzen und Informationen weiterleiten. Indem Sie den Kommunikationskanal weiterhin offen halten und wichtige Inhalte und Ressourcen bereitstellen, gelingt es Ihnen vielleicht, neugierige Interessenten in einen neuen Kunden zu verwandeln. Und das Beste daran: Es ist sowohl kostengünstig als auch effektiv. Eine Studie zeigt auch, dass E-Mail-Kampagnen eine durchschnittliche Rendite von 38 US-Dollar für jeden aufgewendeten Dollar aufweisen. Einem anderen Bericht zufolge stimmen 80 Prozent der Fachleute darin überein, dass E-Mail-Marketing die Kundengewinnung und -bindung fördert. Klingt nicht schlecht, oder?

Wie bei den meisten Marketingaktivitäten stellen die Entwicklung einer Strategie und der Einstieg die größte Hürde dar. Wir stellen Ihnen einige Grundlagen zur Verfügung, die Ihnen den Einstieg erleichtern, sodass Sie von Vorteilen wie mehr Anfragen, mehr Vertrauen, neue Verträge oder was auch immer profitieren können. Wir teilen den Prozess in zwei Teile. Beim ersten konzentrieren wir uns auf das Setzen von Zielen und das Erstellen von Listen. Beim zweiten liegt der Schwerpunkt auf der Suche nach Tools für E-Mail-Kampagnen und der Entwicklung von Inhalten zur Unterstützung von Kampagnen.

Wir beginnen mit den Grundlagen

Das Versenden von gelegentlichen E-Mails wird nicht zu viel Erfolg führen. E-Mails funktionieren am besten als Teil einer größeren Strategie, die konsistente, wichtige Aussagen an potenzielle Kunden beinhaltet. Wenn es um diese Aussagen geht, können Sie keine verkaufsbetonten Nachrichten versenden und erwarten, erfolgreich zu sein – Sie würden beim ersten Rendez-vous keinen Heiratsantrag machen und daher sollten Sie wahrscheinlich in Ihrer ersten E-Mail niemanden dazu auffordern, etwas von Ihnen zu kaufen. E-Mail-Kampagnen beinhalten das Versenden von nützlichen Inhalten wie Tipps, Ratschläge, Neuigkeiten und Angebote. Normalerweise wird dieser Inhalt mit Ihrer Website verlinkt, wo Benutzer mehr Inhalte finden, ein Kontaktformular ausfüllen oder anderen klaren Aufforderungen zum Handeln folgen können. Nicht jeder ist bereit, sofort zu kaufen, also ist Ihr Ziel, potenzielle Kunden weiterhin auf sich aufmerksam zu machen, Vertrauen aufzubauen und Kompetenz zu vermitteln, damit sie sich, wenn sie dann bereit sind, Produkte und Dienste zu erwerben, an Sie wenden.

Metrik, Metrik, Metrik

Wie messen Sie den Erfolg? Beim E-Mail-Marketing gibt es einige gemeinsame Metriken, die Sie verfolgen können. Wie Sie messen, hängt davon ab, warum Sie E-Mails versenden. Sie könnten an Markenbekanntheit interessiert oder an neuen Abschlüssen. Vielleicht möchten Sie aber auch, dass bestehende Kunden nützliche Informationen erhalten, damit Sie eine langfristige Bindung zu ihnen aufbauen. Wir zeigen Ihnen hier einige Möglichkeiten auf, die Effektivität von E-Mail-Kampagnen zu messen:

Durchklickrate – Die Klickrate ist die wichtigste E-Mail-Kennzahl. Sie misst den Prozentanteil der Empfänger, die auf einen Link in einer E-Mail, die Sie ihnen geschickt haben, klicken. Das bietet eine gute Möglichkeit, um zu sehen, ob die Empfänger die E-Mails nur öffnen oder ob sie sich auch Ihre Website anschauen, wo es für sie die Möglichkeit gibt, Sie zu kontaktieren oder verschiedene Dinge herunterzuladen.

Listenwachstum – Das Listenwachstum zeigt an, wie schnell Ihre E-Mail-Marketingliste wächst. Ihre Liste wird weiter wachsen, solange Sie kontinuierlich weitere Schritte unternehmen, um sie auszubauen. Aber beachten Sie, dass Sie eine natürliche Fluktuation auf Ihrer Liste in Kauf nehmen müssen, da sich einzelne Empfänger abmelden und die Adressen auf Marketinglisten um etwa 22,5 Prozent pro Jahr verfallen. Das bedeutet, dass Sie Ihrer Liste immer wieder neue Interessierte hinzufügen müssen.

Konversionsrate  Die Konversionsrate gibt den Prozentsatz der Personen an, die Ihre E-Mail öffnen, auf einen Link klicken und eine Aktion auf der Seite, auf der sie ankommen, ausführen. Aktionen können z. B. das Herunterladen einer Datei, das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder die Anmeldung für eine Demo sein.

Einen ausführlicheren Einblick in Kennzahlen bietet Hubspot mit einem interessanten Artikel über E-Mail-Marketingmetriken, der Sie eventuell auch interessieren könnte.

Lead-Liste erstellen

Wir haben bereits beschrieben, wie Leads generiert werden und eine Liste erstellt wird. Sie erhalten legitime E-Mail Adressen aber auch auf andere Arten.

  • Lead-Sharing– Viele Ihrer Lieferanten haben Lead-Sharing-Programme und können Ihnen möglicherweise Leads zur Verfügung stellen, die Sie verwenden können.
  • Content-Marketing– Durch die Bereitstellung von eBooks, Leitfäden, Videos und anderen Inhalten können Sie potenzielle Kunden auf Ihre Website ziehen und sie dazu ermutigen, sich für E-Mail-Newsletter oder regelmäßige Updates anzumelden, was Ihre Liste erweitert. Sie können Interessierte so gezielt ansprechen.
  • Events – IT-Veranstaltungen, Veranstaltungen der lokalen Handelskammer und verschiedene Handelsgruppen bieten Ihnen die Möglichkeit, Menschen persönlich kennenzulernen, Visitenkarten zu sammeln und neue Interessenten auf Ihre Liste zu setzen.

Das ist aber erst der Anfang. In Teil 2 (den wir in den nächsten Wochen veröffentlichen) zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Ziele und E-Mail-Listen als Teil einer umfassenden E-Mail-Kampagnen-Strategie einsetzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein fantastisches E-Mail-Kampagnen-Tool finden, wie Sie Content Marketing effektiv einsetzen und Ihre Prozesse verfeinern können, damit Sie alle Vorteile des E-Mail-Kampagnen-Marketings nutzen können.