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Einführung in die Verwaltung von E-Mail-Kampagnen für MSPs und Backup-Händler: (2. Teil)

Einführung in die Verwaltung von E-Mail-Kampagnen für MSPs und Backup-Händler: (2. Teil)

März 14
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier

Im 1. Teil haben wir die Grundlagen von E-Mail-Kampagnen besprochen, wie Ziele definiert werden und eine Liste für das E-Mail-Marketing erstellt wird. In diesem Beitrag setzen wir uns weiter mit E-Mail-Kampagnen auseinander und erläutern, wie Sie die richtigen Tools finden, Inhalte entwickeln und Ihren Ansatz für E-Mail-Kampagnen verfeinern, während Sie mit dem Versenden von Nachrichten beginnen und von Ihren Bemühungen profitieren.

Das richtige Tool finden

Es stehend Dutzende von E-Mail-Marketingtools zur Verfügung. Wir haben uns in einem anderen Beitrag einige sehr gute Tools für E-Mail-Marketing angesehen. Dabei gilt es aber vor allem, drei wichtige Kriterien zu beachten.

Das Budget

Einige Tools sind kostenpflichtig, andere sind kostenlos, und wieder andere arbeiten als „Freemium“-Modell, in dem Sie verschiedene Tools und Upgrades in der App selbst erwerben können. Wenn Sie das erste Mal nach Tools für Ihre E-Mail-Kampagne suchen, schauen Sie sich einige der kostenlosen oder kostengünstigeren Optionen an. Sie haben alle grundlegenden Funktionen, die Sie benötigen, um loszulegen, und Sie können jederzeit auf ein fortgeschrittenes Modell upgraden, sobald Sie erkennen, wie Ihre Bemühungen sich auszahlen.

Benutzerfreundlichkeit

Wie einfach Sie ein Tool erlernen und benutzen können, hängt davon ab, welches Sie wählen. Einige Werkzeuge fordern wegen der fortgeschrittenen Funktionen mehr Aufwand und einige setzen voraus, dass Benutzer Kenntnisse über HTML und grundlegende Webentwicklung haben, um Vorlagen zu erstellen und regelmäßige Kampagnen zu erstellen. Das Tool, für das Sie sich entscheiden, sollte leicht zu bedienen sein, damit E-Mail-Kampagnen nicht zur Last werden, sondern zu einer einfachen Art, neue Kunden zu gewinnen.

Integration

Achten Sie darauf, dass jedes E-Mail-Kampagnen-Tool, das Sie verwenden, in bereits vorhandene CRM-Systemen integriert werden kann, damit Sie sehen können, welche Ihrer bestehenden Kontakte welche Aktionen durchführen. Darüber hinaus müssen Sie Informationen zwischen zwei getrennten Systemen nicht mehrfach eingeben. Viele CRMs haben sogar ihre eigenen, integrierten E-Mail-Kampagnen-Tools, sodass Sie sofort loslegen können.

Inhalte erstellen

Ohne aktuelle Inhalte machen regelmäßige E-Mails wenig Sinn. Die Häufigkeit, mit der Sie E-Mails versenden, hängt auch davon ab, wie viel Inhalt Sie erstellen können. Aber keine Sorge: Sie können auch dann Erfolg haben, wenn Sie keine Zeit haben, seitenweise Inhalte zu schreiben. Bei E-Mail-Kampagnen unterscheidet man zwischen zwei Arten von Inhalten.

E-Mail-Inhalte

Was steht in Ihrer E-Mail? Es kann eine Herausforderung sein, die richtige Mischung aus hilfreicher Information und Werbeangeboten zu finden. Eine gute Faustregel ist, nützliche Inhalte zuerst zur Verfügung zu stellen und sich erst dann um die Werbung zu kümmern. E-Mails, die ausschließlich Werbezwecken dienen, werden nicht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.  Wie bereits erwähnt, geht es bei E-Mail-Kampagnen größtenteils darum, Vertrauen aufzubauen und aufzuzeigen, warum Sie eine großartige IT-Ressource sind. Deshalb bieten sie eine gute Möglichkeit, Links zu nützlichen Blog-Posts, eBooks und anderen Inhalten bereitzustellen, um das Vertrauen nach und nach aufzubauen. Beachten Sie, dass Sie in einer E-Mail Ihre Services oder aktuelle Aktionen und Angebote durchaus erwähnen können und sollten, solange hilfreiche Inhalte an erster Stelle stehen. Häufige Arten von E-Mail-Inhalten umfassen:

  • Newsletter– Stellen Sie Nachrichtenzusammenfassungen, Ihre neuesten Blog-Einträge, bevorstehende Veranstaltungen und sogar Testimonials und neue Produkt- oder Serviceangebote vor.
  • Ganze Artikel– Sie können einen ganzen Blogbeitrag als E-Mail versenden und am unteren Rand Links zu weiteren Artikeln hinzufügen.
  • Blog-Updates– Dazu gehören alle aktuellen Inhalte des Blogs, einschließlich Artikel, Infografiken, Videos und vieles mehr.

Websiten-Inhalte

Links in Ihren E-Mails werden in der Regel entweder zu Ihrem Blog, einer bestimmten Produkt- oder Serviceseite oder einer speziellen Landing Page führen. Unabhängig davon, ob Sie unterhaltsame Blog-Artikel, How-to-Videos oder eBooks entwickeln, achten Sie darauf, dass Ihre Interessenten, sobald Sie auf einer Seite landen, genau wissen, wo sie als nächstes klicken müssen. Heben Sie Calls to Action deutlich hervor und geben Sie ihnen eine einfache Möglichkeit, einen weiteren Schritt zu unternehmen wie Ausfüllen eines Kontaktformulars, Herunterladen eines eBooks, Anmeldung für eine Evaluierung usw.

E-Mails versenden

Die meisten E-Mail-Kampagnen-Tools verfügen über integrierte Ressourcen, die den Vorgang des Erstellens, Planens und Versendens von E-Mails vereinfachen. Sobald Sie regelmäßige Inhalte haben, die Sie als Teil von E-Mail-Kampagnen verwenden können, ist es ratsam, einen regelmäßigen Zeitplan für den Versand von E-Mails einzurichten und sich daran zu halten.

Wie oft sollte ich E-Mails versenden?

Wie bereits erwähnt, ist Konsistenz für den Erfolg einer E-Mail-Kampagne unerlässlich. Sobald Sie also mit dem Versenden beginnen, sollten Sie darauf achten, dass Sie weiterhin senden. Die Häufigkeit, mit der Sie senden, ist von Ihrer eigenen Situation und Ihrer Fähigkeit abhängig, Inhalte zu erstellen. Einige Unternehmen versenden täglich E-Mails, was bei den Empfängern als lästig empfunden werden kann, aber andere senden einmal in der Woche oder sogar nur einmal im Monat ein Update. Wichtig ist es, daran zu denken, dass Sie E-Mails konsistent versenden und Ihre E-Mails sinnvolle, interessante Inhalte enthalten sollten. Hüten Sie sich davor, nur auf Ihre Produkte oder Dienste hinzuweisen. Ihr Zeitplan hängt von Ihrer Fähigkeit ab, Inhalte für die E-Mails zu produzieren, aber er hängt auch von den Ergebnissen ab.

Ändern und anpassen

Sobald Sie eine regelmäßige Routine erstellt haben, sollten Sie sich anschauen, wie Ihre E-Mails ankommen. Gibt es eine bestimmte Art von Artikel, die mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als andere? Hat eine pfiffige Überschrift höhere Klickraten und Anfragen ergeben? Melden sich einzelne Empfänger ab? Konnten Sie feststellen, dass die Durchklickrate sinkt, wenn Sie mehr als einmal wöchentlich eine E-Mail senden? Metriken informieren Sie darüber, was funktioniert und was nicht. So können Sie Ihren Ansatz ständig anpassen und das Interesse Ihrer potenziellen Kunden immer wieder aufs Neue wecken. Achten Sie darauf, dass die von Ihnen versandte Information hilfreich ist oder neugierig macht und die Empfänger nicht langweilt. Mit der Zeit gelingt es Ihnen bestimmt, eine regelmäßige E-Mail-Serie zu erstellen, die von ihren Empfängern begeistert gelesen wird.

Fazit

Obwohl E-Mail-Marketing zunächst kompliziert aussieht, erfordern vor allem die anfängliche Planung und Einrichtung den meisten Aufwand. Sobald ein solider Plan entwickelt wurde und Sie regelmäßige Inhalte erstellen und teilen, werden Sie begeistert davon sein, welche Erfolge Sie mit Ihren E-Mail-Kampagnen erzielen. E-Mails können ausgesprochen effektiv sein und wenn Sie nach neuen Wegen suchen, Ihre Marketingstrategie noch zu verbessern, dann ist E-Mail einer der besten davon.