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Private, Public, Hybrid oder Multi-Cloud: Worin besteht der Unterschied zwischen ihnen?

Private, Public, Hybrid oder Multi-Cloud: Worin besteht der Unterschied zwischen ihnen?

März 20
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier.

Keine zwei Clouds sind exakt gleich. Allerdings sind viele Clouds einander sehr ähnlich und haben im Wesentlichen den gleichen Funktionsumfang. Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie sie von jedem einzelnen Unternehmen genutzt werden. Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Cloud-Anforderungen und wird daher seine Cloud-Technologie entwickeln oder ändern, um allen diesen Anforderungen gerecht zu werden. Hier kommen verschiedene Arten von Cloud-Umgebungen ins Spiel. Vier davon sollten Sie für Ihr Unternehmen in Betracht ziehen:

  1. Public Cloud

Wenn Menschen an die Cloud denken, denken sie meistens an die Public Cloud. Denn die großen Cloud-Anbieter gelten als Public Clouds – etwa Microsoft Azure, G Suite und Amazon Web Services. Im Grunde genommen sind diese Clouds, wie der Name schon sagt, für die Öffentlichkeit zugänglich. Obwohl oft das erste kleine bisschen Speicherplatz oder die Anmeldung für ein Konto kostenlos ist, gibt es in der Regel eine Art Abonnementgebühr, um größere Speicherkapazitäten freizuschalten.

Aus Sicherheitssicht verfügen Public Clouds über fortschrittliche Sicherheitsfunktionen, aber oft reichen sie nicht aus, um Ihre Daten wirklich sicher aufzubewahren. Generell sollten neben Public Cloud-Sicherheitsmaßnahmen weiterhin verbesserte Verschlüsselungs- und Sicherheitsmethoden eingesetzt werden.

Was Sie beachten sollten:

  • Niedrige Anfangskosten und Gebühren im Zeitverlauf
  • Wenig bis gar keine Wartung, weil sie vom Anbieter durchgeführt wird
  • Unbegrenzte oder nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit zur Erhöhung der Speicherkapazität nach Bedarf
  • Begrenzte Flexibilität bei der Erfüllung spezifischer IT-Anforderungen für Unternehmen
  • Zusätzliche Sicherheit wird immer empfohlen
  1. Private Cloud

Wenn Ihr Unternehmen eigene Cloud-Services für die interne Nutzung entwickelt hat oder bei einem Drittanbieter bezieht, verwenden Sie die Private Cloud-Technologie. Private Clouds werden auf privaten Servern gehostet, was bedeutet, dass die Benutzer in der Regel mehr Kontrolle über die Sicherheit haben. Darüber hinaus ist die Erfüllung einer geschäftsspezifischen IT-Anforderung mit einer Private Cloud eine einfachere Aufgabe, da Sie die volle Kontrolle über alle Funktionen haben.

Was Sie beachten sollten:

  • Hohe Anlaufkosten, aber geringe Wartungskosten
  • Hohe Flexibilität bei der Erstellung personalisierter Funktionen und Skalierbarkeit, um bei Bedarf Speicherkapazität hinzuzufügen oder zu entfernen
  • Potenzial für mehr Sicherheit, da Sie von Anfang an die Kontrolle über die Sicherheitsfunktionen haben.
  1. Hybrid Cloud

Wie der Name schon sagt, ist eine Hybrid Cloud eine Mischung aus privaten und öffentlichen Cloud-Ressourcen, um eine vielfältigere Cloud-Umgebung zu schaffen. Durch den gleichzeitigen Zugriff auf interne und öffentliche Cloud-Technologien können Benutzer von beiden profitieren. So können beispielsweise anfälligere und private Dokumente in der Private Cloud gespeichert werden, während Dokumente mit geringerem Datensicherungsanspruch in der Public Cloud aufbewahrt werden können. Im Allgemeinen werden weniger sichere, volumenstarke technische Anforderungen wie webbasierte E-Mails in der Public Cloud gehostet, während Kundendateien und dergleichen in der Private Cloud verwaltet werden.

Was Sie beachten sollten:

  • Höhere Kosten als nur die Nutzung der Public Cloud, aber niedrigere Kosten als die Nutzung einer Private Cloud, da Sie mit Hilfe der Public Cloud eine kostengünstigere Skalierbarkeit haben.
  • Hohes Maß an Kontrolle mit Optionen für den Speicherort Ihrer Daten.
  • Leicht zu migrieren, da Sie sich für einen schrittweisen Übergang im Lauf der Zeit entscheiden können.
  1. Multi-Cloud

Obwohl eine Multi-Cloud ähnliche wie eine Hybrid Cloud ist, unterscheidet sie sich dadurch, dass Unternehmen eine Reihe von verschiedenen Public Clouds für das Hosting ihrer Daten verwenden, anstatt Private und Public Clouds zu kombinieren. Eine Multi-Cloud-Umgebung kann jedoch auch Private Clouds nutzen, muss es aber nicht. Normalerweise wird diese Umgebung verwendet, weil ein Unternehmen eine Vielzahl von Anforderungen hat, die ein einzelner Cloud-Provider nicht erfüllt.

Was Sie beachten sollten:

  • Kostengünstige Methode, sodass alle Ihre Cloud-Anforderungen erfüllt werden
  • Ruhiges Gewissen – Multi-Cloud beseitigt das Gefühl der Abhängigkeit von einem Anbieter
  • Hohe Skalierbarkeit mit der Möglichkeit, bei neuen IT-Anforderungen auf verschiedene Anbieter auszuweichen

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