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Backup erstellen oder replizieren: Gibt es einen Unterschied?

Backup erstellen oder replizieren: Gibt es einen Unterschied?

August 12
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier.

In der IT-Welt hört man oft, wie die Begriffe Backup und Replikation gleichbedeutend eingesetzt werden. Und das verwundert auch nicht. Ein Backup einer Datei, eines Ordners, einer Anwendung oder sogar eines gesamten Systems vorzunehmen, beinhaltet ein gewisses Maß an Replikation. Aber es gibt durchaus wichtige Unterschiede zwischen den beiden in ihrer allgemeinen Definition und wie man sie in die Disaster Recovery-Strategie integrieren kann.

Was ist ein Daten-Backup?

Kurz gesagt ist ein Backup eine Kopie von Computerdaten, die woanders gesichert werden, damit sie im Falle eines Datenverlusts wiederhergestellt werden können. Im Wesentlichen ist ein Backup eine Kopie Ihrer Dateien, Ordner und, hoffentlich, Ihrer Anwendungen und unstrukturierten Daten. Obwohl wir alle mit dem Begriff recht vertraut sind, umfassen Backup-Lösungen eine breite Palette von Technologien. Verwaltete Technologien wie Bänder, Disketten, CDs und USB-Sticks waren einst der Standard. Heute speichern Sie Ihre Backups vermutlich eher auf einem Server, in einer Cloud oder in einer Art Mischung aus beidem. Wofür auch immer Sie sich entscheiden, hängt von Ihren ganz persönlichen Anforderungen ab, über die wir später noch sprechen werden. Wichtig ist jedoch, dass Sie einen Backup-Plan benötigen, der auf Ihr Unternehmen abgestimmt ist. Das gilt ganz besonders in einer Zeit, in der Remote-Arbeit zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Was ist Daten-Replikation?

Daten-Replikation kann ebenfalls ganz einfach erklärt werden: Es handelt sich dabei um den Vorgang, bei dem Sie Ihre Daten an mehr als einem Standort oder Knoten sichern, der vermutlich wieder ein Server, eine Cloud oder eine Mischung aus beiden ist. Die Replikation Ihrer Backups auf mindestens einen Remote-Server oder in die Cloud ist eine Art Garantie, die Sie für den Fall schützt, dass Sie Ihre Daten aufgrund eines erfolgreichen Ransomware- oder Malware-Angriffs oder einer anderen Katastrophe verlieren. Hybridlösungen bieten Ihnen sogar einen noch besseren Schutz, da sie Ihre Backups sowohl auf einen Remoteserver, als auch in die Cloud replizieren.

Welches ist dann die beste Option für meine Disaster Recovery-Strategie?

Für kleinere, weniger komplexe Umgebungen sollten Sie sich StorageCraft OneXafe® Solo ansehen. Es handelt sich um eine Plug-and-Play-Appliance, die Ihre Backups automatisiert und auf der Grundlage der von Ihnen festgelegten Richtlinien für Service Level Agreements (SLAs) repliziert. Bei größeren Unternehmen empfiehlt sich eher die konvergierte Datenplattform StorageCraft OneXafe mit ihren Scale-out-Speicher- und Datensicherungsfunktionen für größere Unternehmen. Die beste Ausfallgarantie bietet Ihnen aber StorageCraft Cloud Services für Disaster Recovery as a Service (DRaaS).

Ganz egal, für welche Lösung Sie sich letztendlich entscheiden: denken Sie daran, dass Backup und Replikation einander bedingen. Achten Sie drauf, dass beide sicher gespeichert werden, damit Sie weiterarbeiten können, wenn es zu einem Ausfall kommt.