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3 Gründe, warum MSPs agentenbasierte Backups in Betracht ziehen sollten

3 Gründe, warum MSPs agentenbasierte Backups in Betracht ziehen sollten

April 2
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier.

Was ist besser: agentenbasiert oder agentenlos? Darüber streiten sich die Administratoren seit Jahren. Diese Frage bezieht sich auf alles, von Lösungen für die Fernüberwachung und -verwaltung (RMM) bis hin zu Backup-Lösungen. Aber was haben MSPs mit dieser Diskussion zu tun? Zum einen ist es eine wichtige Entscheidung, wenn es um Backups geht, weil die Daten eines Unternehmens (also im Wesentlichen sein Lebenselixier) auf dem Spiel stehen. Die Entscheidung ist außerdem entscheidend, wenn es um die effektive Speicherung, den Schutz und die Wiederherstellung der Daten Ihrer Kunden geht. Die falsche Handhabung von Backups kann Sie dazu zwingen, gegen Service Level Agreements (SLAs) zu verstoßen, und kann sogar zu einer gesetzlichen Haftung führen. Es gibt also sowohl für agentenlose als auch für agentenbasierte Backups triftige Gründe. Folgende Argumente sollten Sie dabei mit einbeziehen:

Die Vorteile von agentenlos

Während ein agentenbasierter Ansatz die Installation spezieller Software auf Kernelebene erfordert, vereinfachen agentenlose Ansätze den Vorgang, indem sie bereits auf dem System vorhandene Software nutzen. Das hilft, den Einsatz zu rationalisieren. Sie müssen keine geplante Ausfallzeit für den Neustart von Servern einplanen, nur um einen Agenten zu installieren, sondern können einfach und sofort ein Backup der Systeme erstellen. Je nach Preisgestaltung der Lösung können agentenlose Angebote günstiger sein, da Sie nicht für die Installation eines Agenten auf jedem Rechner zahlen müssen. Wenn es um die Sicherung von virtuellen Maschinen (VM) geht, erfüllen agentenlose Optionen in der Regel die Anforderungen der meisten SLAs. Mit der agentenlosen Lösung können Administratoren jedes ihrer Systeme (virtuell oder physisch) von einem zentralen Standort aus ohne Installationen oder Ausfallzeiten sichern. Aber während Sie auf der administrativen Seite von einer gewissen Benutzerfreundlichkeit profitieren, verlieren Sie einige der bekannteren Vorteile agentenbasierter Lösungen.

Agentenbasierte Verlässlichkeit

Ein paar Minuten geplanter Ausfallzeit sind nichts im Vergleich zu den Kopfschmerzen, die mit dem Verlust von Kundendaten verbunden sind. Lösungen wie ShadowProtect verfolgen einen agentenbasierten Ansatz, um etwas zu liefern, wonach die IT-Branche seit ihrer Gründung strebt: ausfallsichere Zuverlässigkeit. Da Sie Agenten auf der Kernelebene installieren, haben sie einen direkteren Zugriff auf Datenänderungen auf Laufwerksektoren, wodurch eine Backup-Lösung schneller (und zuverlässiger) inkrementelle Sicherungen durchführen kann.

Schnellere Datenübertragung mit Agenten

Einem Bericht der IDC zufolge wird die globale Datensphäre bis zum Jahr 2025 auf 175 Zettabyte anwachsen. Wenn die Datenflut explodiert, spielt die Datenübertragungsgeschwindigkeit eine größere Rolle, als das einigen Administratoren vielleicht bewusst ist. Agentenlose Backups benötigen oft mehr Netzwerkressourcen, da sie sowohl Anwendungsbefehle als auch gesicherte Daten zwischen den Geräten übertragen. Das Ergebnis ist ein Anstieg des Netzwerkverkehrs, der sich auf die Übertragungsgeschwindigkeiten und die gesamte Netzwerkleistung auswirken kann (unten erfahren Sie näheres darüber). Außerdem sind Daten während der Übertragung anfälliger für Verfälschungen oder Verlust, weshalb die Administratoren die Übertragungszeiten auf ein Minimum beschränken sollten. Auf der anderen Seite nutzen agentenbasierte Backups Ressourcen, die auf dem zu sichernden Rechner installiert sind. Mit der Vorverarbeitung und Komprimierung durch eine agentenbasierte Lösung können Sie die Übertragungsgeschwindigkeit oft verbessern.

Auswirkung auf die Leistung

Wir haben oben festgestellt, dass agentenlose Backup-Lösungen zusammen mit den Übertragungszeiten die Leistung eines Netzwerks nachteilig beeinflussen können. Agentenbasierte Backups leben im OS-Stack, was einer Backup-Lösung mehr Kontrolle mit direktem Zugriff auf Informationen über das Host-System ermöglicht. Ein agentenloses Backup benötigt hingegen Zeit, um durch die Dateisysteme zu navigieren und Änderungen zwischen dem letzten Backup und dem aktuellen Backup zu erkennen, was sich auf die Geschwindigkeit und Leistung inkrementeller oder differenzieller Backups auswirken kann. Wenn Sie bereits an die Grenzen der Bandbreite Ihres Netzwerks stoßen, kann sich dieser zusätzliche Ressourcenverbrauch auf die Leistung auswirken und infolgedessen die Produktivität der Mitarbeiter und das Geschäftsergebnis eines Unternehmens beeinträchtigen.

Fazit

So gut wie jeder MSP würde zustimmen, dass Backups nutzlos sind, wenn sie nicht zuverlässig sind. Wenn Ihr Angebot auch Disaster Recovery as a Service (DRaaS), Backup oder alles, was mit Datensicherung zu tun hat umfasst, ist es Ihre Aufgabe, Lösungen zu finden, die einwandfrei funktionieren. Wenn es um Datensicherungssoftware geht, sind agentenbasierte Lösungen in der Regel am zuverlässigsten, da sie anwendungskonsistente Backups erstellen.

Aber auch agentenlose Backups haben ihre Vorteile, insbesondere bei der Skalierung der Datensicherung für ein paar hundert virtuelle Maschinen (VM). Wenn es Ihnen um die Datensicherung geht, dann sollten Sie sich Lösungen wie ShadowXafe anschauen, die Administratoren das Beste aus beiden Welten bietet: ausfallsichere, agentenbasierte Backups für physische Maschinen und die Wahl zwischen agentenbasierten oder hostbasierten (agentenlosen) Backups für virtuelle Arbeitslasten.

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