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Worauf müssen wir 2020 im Bereich Ransomware gefasst sein?

Worauf müssen wir 2020 im Bereich Ransomware gefasst sein?

März 11
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Übersetzung eines auf Englisch verfassten Artikels für die Recovery Zone. Den Originalartikel finden Sie hier.

Das Cybercrime Magazine sagt voraus, dass Ende 2021 jedes Unternehmen alle 11 Sekunden einem Ransomware-Angriff ausgesetzt sein wird. Sie wissen um die Bedrohung. Und vermutlich waren Sie oder einer Ihrer Bekannten bereits einem solchen Angriff ausgesetzt. Wenn wir jetzt aber einmal in die Zukunft schauen, was hält 2020 dann für uns bereit? Wird es weniger Ransomware-Angriffe geben? Oder müssen wir unsere Verteidigungsstrategie weiter ausbauen?

Ransomware-Trends für das Jahr 2020

Ransomware-Angriffe beeinträchtigen weiterhin viele Städte und Unternehmen. Wir sind sicher, dass diese Angriffswelle im Jahr 2020 nicht nachlassen wird. Dabei stellen wir folgende Prognosen:

  • Es wird immer mehr Ransomware-Angriffe auf Unternehmen geben
    Die Anzahl der beim FBI eingegangenen Beschwerden von Seiten der Unternehmen steigt jährlich und das gilt auch für den Schaden, der den Unternehmen durch Cyberkriminelle zugeführt wird.  Aber laut Malwarebytes, einer Firma für Cybersicherheit, hat sich das Panorama verändert. Vom 2. Quartal 2018 bis zum 2. Quartal 2019 wurden Jahr für Jahr weniger Ransmoware-Angriffe von den Verbrauchern wahrgenommen und mehr Angriffe auf Unternehmen, Behörden und andere Organisationen verzeichnet.
  • Die Angriffe werden gezielter ablaufen
    Während Ransomware lange Zeit mit Massenangriffen auf Verbraucher assoziiert wurden, berichtet Malwarebytes auch davon,dass die Angreifer in Zukunft vermutlich mehr gezielte Angriffe auf sorgfältig ausgewählte Unternehmen durchführen werden.
  • Die Angriffe werden raffinierter
    Viele Angriffe nutzen gefälschte E-Mails, um Ransomware auf einem System zu installieren. Diese Angriffe können unglaublich raffiniert Darüber hinaus sind Social-Engineering-Scamsgeschickt genug, um selbst den erfahrendsten Systemadministrator zu überlisten. Was tun Sie, um sich und Ihre Benutzer über aktuelle Angriffe zu informieren?
  • Die Lösegeldforderung wird höher sein
    Im Jahr 2019 betrugen die Zahlungen, die von den Opfern von Ransomware getätigt werden mussten, etwa 84.000 USD und haben sich damit innerhalb eines Quartals verdoppelt. Wir gehen davon aus, dass sich diese Zahlen noch deutlich erhöhen werden.
  • Neue Ransomware-Ableger werden auftauchen.
    Robinhood. Die Liste ist endlos. Sie können sicher sein, dass neue Formen von Ransomware in einem Posteingang in Ihrer Nähe auftauchen werden. Werden Sie diese erkennen können? Und Ihre Benutzer auch?

Was Sie tun können

Beim Cyberkrieg geht es um das Wettrüsten. Sie müssen bessere „Waffen“ und das entsprechende Wissen haben, um Cyberkriminelle auszutricksen, die an Ihren Geldbeutel wollen. Hier zeigen wir Ihnen ein paar schlaue Tricks, die Sie einführen können:

  • Versichern Sie Ihre Cybersicherheit
    New Orleans hatte eine Versicherungspolice, die sie vor Cyberkriminalität schützte, aber es reichte nicht aus, um den großen Ransomware-Angriff zu entgegnen, der die Stadt letztes Jahr lahmgelegt hat. Die Stadt hofft, die Versicherungssumme dieses Jahr auf 10 Millionen USD anheben zu können. Haben Sie Ihre eigene Versicherungspolice in letzter Zeit überprüft? Haben Ihre Kunden dies getan?
  • Finden Sie schnellere Wege für die Wiederherstellung
    Die Kosten für die Behebung von Cybersicherheitsproblemen sind derart hoch, dass normale Organisationen oft beschließen, das geforderte Lösegeld (engl. „ransom“) zu bezahlen. Einige Regierungsbehörden (wie z. B. Lake City, Floridazahlen das Lösegeld tatsächlich. Für diejenigen, die nicht bezahlen, entstehen die finanziellen Verluste nicht immer nur durch verlorene Daten. Sie entstehen durch Ausfallzeiten und dadurch, dass die Organisation in dieser Zeit das Geschäft nicht weiterführen kann. Mit dem richtigen Backup- und Disaster Recovery-Plan können Sie die mit Ransomware assoziierten Kosten deutlich reduzieren.
  • Setzen Sie bei Ihrem Disaster Recovery-Plan auf Flexibilität
    Ein guter Disaster Recovery-Plan umfasst die Erstellung von Backups und die Einrichtung schneller Möglichkeiten zur Wiederherstellung. Viele Unternehmen erholen sich von einem Ransomware-Angriff, aber sie zahlen einen hohen Preis dafür, und zwar sowohl in Bezug auf die Ausfallzeiten als auch in Bezug auf die Wiederherstellung der blockierten Daten. Darum ist Flexibilität solch ein wichtiger Faktor dabei.

Abschließende Gedanken

Die Eindämmung von Ransomware-Angriffen beginnt mit einem felsenfesten Backup- und Disaster Recovery-Plan. Überlegen Sie dann, wie schnell und flexibel Sie Ihre Daten wiederherstellen können. Wenn Ihre Daten von Ransomware betroffen sind, wie begrenzen Sie Ausfallzeiten? Wenn Sie für mehrere Filialen oder Standorte verantwortlich sind, wie können Sie dann wissen, wer von den Ransomware-Angriffen betroffen ist? Wie und wie schnell werden Sie das Problem beheben? Mit dem richtigen Plan stellt Ransomware gar keine so große Bedrohung mehr dar.

Sie suchen ausfallsichere Backups, auf die Sie sich verlassen können? Schauen Sie sich einmal genauer an, wie StorageCraft Ihnen dabei helfen kann, eine fortschrittliche Datensicherung zu gewährleisten, die Sie vor Ransomware und andern Datenkatastrophen, die Sie eventuell betreffen könnten, schützt.